Nachgefragt! Interview mit Christoph Tophinke, Gründer des Chelsea Farmer’s Club.

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(Autorin: Susanne Lettner)
Christoph Tophinke ist der Gründer des weit über Berlin hinaus legendären Herrenausstatters Chelsea Farmer’s Club.Der Chelsea Farmer’s Club ist mehr als nur ein Store für Bekleidung, sondern umfasst auch Events, eine Bar und bald eine TV-Sendung. Neben dem Berliner Standort gibt es noch einen weiteren Store in Düsseldorf. Ein Großteil der angebotenen Produkte sind Kleinserien aus England und Schottland, außerdem gibt es ein ausgewähltes Sortiment an exklusiven Marken. Für all diejenigen, die ein Fable für den britischen Lebensstil haben, sollten unbedingt mal beim Chelsea Farmer’s Club vorbeischauen.

Mich hat es gefreut im Interview mit Christoph Tophinke mehr über den Chelsea Farmer’s Club zu erfahren!

Herzliche Grüße,
Ihre
Susanne Lettner


Christoph TophinkeKlüngelkram: Also ganz von Anfang an. Wie kamst Du darauf den Chelsea Farmers Club zu eröffnen?

Christoph Tophinke: Erstens aus extremer Langeweile. Denn nach fast 15 Jahren Fernseharbeit wollte ich endlich etwas Richtiges machen. Und zweitens aus einem großen Zufall. Ich hätte nämlich nicht gedacht, wie einfach es ist Klamotten zu entwickeln und zu produzieren.

Klüngelkram: Der Chelsea Farmers Club ist mehr als nur ein Einkaufsstore. Wie würdest Du das Konzept des Chelsea Farmers Clubs beschreiben?

Christoph Tophinke: Das ist sehr simpel. Alles was ich gut und interessant finde, versuche ich unter dem Label Chelsea Farmers Club zu organisieren: dazu zählt natürlich an 1. Stelle ein extrem konsequentes Bekleidungsangebot (vom Gummistiefel bis zum Frack). Unsere Zeitung, die nicht zwingend Geld verdienen muss, skurrile Events mit vernünftiger Musik. Eine gut sortierte Bar und bald auch wieder eine TV-Sendung. Ich weigere mich, Chelsea Farmers Club ausschließlich als Bekleidungsmarke zu sehen, das wäre einfach viel zu langweilig.

Klüngelkram: Neben Eurem Stores in Berlin ist außerdem ein Online-Shop geplant. Wie kam es zu dem Entschluss, nun auch online zu verkaufen?

Christoph Tophinke: Wir wurden von Anfang an medial sehr stark wahrgenommen. Dadurch häufen sich bis heute die Anfragen von Leuten, die keine Möglichkeit haben in unseren Shop zu kommen. Nun haben wir einfach kapituliert und versuchen das mal. Wir basteln gerade an den letzten Fotos und Grafiken.

Klüngelkram: Hast Du Stilvorbilder, die Dich inspirieren?

Christoph Tophinke: Na klar: Werner Metzen, den Glatzenmillionär, Lino Ventura, H.P.Baxxter von Scooter (Mega Frisur). Ach ja, und den Smoking von Vicco von Bülow.

Klüngelkram: Und gab es einen bestimmten Grund den Chelsea Farmers Club genau in Berlin zu eröffnen?

Christoph Tophinke: Ich bin im Jahr 2000 von Hamburg nach Berlin gezogen. Da ergab sich das einfach. Außerdem gab es damals noch eine absolute Unterversorgung an ordentlichen Anziehsachen in Berlin. Das hat sich zum Glück stark verbessert.

Klüngelkram: Wie stehst Du zu sozialen Medien, wie z.B. Blogs?

Christoph Tophinke: Unseren Blog haben wir nach 6 Jahren eingestellt und in eine breiter aufgestellte Website integriert. Parallel nutzen wir als schnellen Kommunikationsweg unsere Facebook- Gruppenseite mit knapp 6000 Mitgliedern. Blogs interessieren mich generell nicht mehr besonders. Das fische ich heute fast ausschließlich via Instagram ab.

Wir bedanken uns ganz herzlich für das Interview!


Kontakte zum Chelsea Farmers Club:
www.chelseafarmersclub.de
www.facebook.com/groups/chelseafarmersclub


Chelsea Farmer's Club Berlin

Chelsea Farmer's Club Berlin

Chelsea Farmer's Club Berlin
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Interviewautorin Susanne LettnerZur Autorin:
Unsere Autorin Susanne Lettner ist Marketing- und Eventmanagerin bei einem Forschungsinstitut und langjährige Klüngelkram-Leserin. In ihrer Interview-Reihe stellt sie interessante Persönlichkeiten aus ihrem persönlichen und dem „Klüngelkram Lifestyle-Umfeld“ vor.
Mehr Informationen zur Autorin finden Sie hier.

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