Unser Dackel hat es nicht gerne kühl am Bauch und irgendwie kann ich das gut verstehen. Wer legt sich schon gerne auf den blanken Boden, aber schließlich können wir ja nicht sein Körbchen mitschleppen, wenn wir mit ihm unterwegs sind.

Können wir nicht?

Neulich lernte ich Tierärztin Kirsten M. Schrottke kennen, die 2012 für ihren Rhodesian Ridgeback eine schönen und praktikable Hundedecke zum Mitnehmen entwarf und selbst nähte. Ihre erste “Schnöss”.

Dass ihre Freunde und ein rasant wachsender Kreis von Menschen diese Hundedecke ebenfalls haben wollten überrascht mich wenig. Die Idee ist toll!

An der Unterseite hat die “Schnöss” ein kuschelig warmes, hochwertiges Flies zum Schutz vor kalten harten Böden und die Oberseite besteht aus einem dekorativer Toile-de Jouy-Stoff aus reiner Baumwolle. Mit einer genial einfachen Falttechnik lässt sich die Decke im Handumdrehen zu einer schicken Tasche zusammenlegen, die man sich über die Schulter hängen kann wie ein Shopper.

Auch ihre zweite Idee, die Schnöss-Hundetragetasche für kleine Hunde lässt sich mit einem Zug zu einem gemütlichen Hundplatz umfunktionieren.

Jede Tasche ist ein Unikat, keine gleicht der anderen und sie werden – da das selber nähen Kirstens Kapazitäten inzwischen längst gesprengt hat – in einer sozialen Einrichtung in München per Hand genäht.

Praktisch denkend, lässt sie die Stoffe erst bei 40 Grad vorwaschen, dann werden sie in den Trockner gesteckt und gebügelt und erst dann werden sie zusammen genäht. Damit sind sie absolut alltagstauglich und verziehen sich später nicht beim waschen.

Noch gibt es für die Schnöss keinen Online-Shop, jede Tasche ist ein echtes Unikat. Auf der Internetseite kann man sich ein Bild machen, und dann die Details und persönlichen Wünsche per Email oder per Telefon mit Kirsten Schrottke klären. Sehr individuell und persönlich.

Hier geht es direkt zur Internetseite der Schnöss Hundedecken und -tragetaschen.

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