Gut gesprochen! Von der Kunst des Redenschreibens.

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Es gibt Leute, die können nahezu aus dem Stehgreif eine ganze Gesellschaft mit einer pointierten, geistreichen und inhaltlich schlüssigen Rede unterhalten. Beneidenswert!

Leider kommt man nur so selten in den Genuss einer solchen Rede. Rein theoretisch lässt sich die Kunst des Redens bei einem Mindestmaß von Sprachfertigkeit erlernen.

Aber die meisten Redner, die ich in meinem privaten Leben gehört habe, versuchen sich ungeschult in diesem Handwerk. Häufiger Trugschluss: wer schreiben kann, kann auch Reden schreiben. Weit gefehlt! Da liegen Welten dazwischen. Viele private Reden sind zwar ambitioniert und die Redner sind – gerade bei familiären Anlässen – emotional stark involviert, aber immer wieder gerät eine freundlich gemeinte, ernsthaft bemühte Rede zum sprichwörtlichen „Schuß in den Ofen“.

Bestenfalls langweilen sich die Zuhörer zu Tode, schlimmstenfalls blamiert man sich bis auf die Knochen oder kränkt unwillentlich andere Personen.

Nun gibt es aber Gelegenheiten, da muss eine Rede her. Eine richtig gute! Eine die wichtig ist und Erinnerung bleibt. Die Eindruck schindet und einem besonderen Anlass gerecht wird.

Im privaten Bereich betrifft das insbesondere Hochzeiten: Brautväter, Trauzeuginnen (die in der Regel noch ungeübter sind als ihre männlichen Pendants), Paten aber auch zu andere Gelegenheiten oder als Gastgeber ganz allgemein. Für viele ist die obligatorische Rede ein echter Horrortrip.

Dazu gibt es eigentlich nur zwei Alternativen: Man nimmt Hilfe von jemandem in Anspruch , der das Redenschreiben wirklich beherrscht oder man lässt sich von jemanden, der es wirklich kann beibringen, wie es geht.

Marie von Trotha - Redenschreiben.deJemand wie Marie v. Trotha zum Beispiel.

Ihr ist das Redenschreiben mehr oder weniger in die Wiege gelegt worden. Ihr Vater Thilo v. Trotha gründete als professioneller Redenschreiber den Verband der Redenschreiber deutscher Sprachen (VRdS) und die Akademie für RedenSchreiben (ARS).

Schreiben- insbesondere das Schreiben von Reden – ist für die Literaturwissenschaftlerin die absolute Berufung. Nach ihrem Studium arbeitete sie in einer Hamburger Kommunikationsagentur, um dann vier Jahre lang in Dresden die Reden für die sächsische Landesregierung zu schreiben. Seit 2013 arbeitet sie als freiberufliche Redenschreiberin in Berlin und verfasst Reden für private und berufliche Anlässe. Eine Hochzeit, eine Taufe, ein Jubiläum oder eine berufliche Veranstaltung – kein Problem. Sie schneidert ihren Auftraggebern die Reden wir kleine Kunstwerke auf den Leib. Individuell, professionell und selbstverständlich vollständig diskret.

Aber nicht nur das Schreiben von Reden hat es ihr angetan. Seit 2015 ist sie in den Seminarbetrieb ihres Vaters mit eingestiegen und bietet Seminare für Menschen an, die das Redenschreiben von der Pike auf erlernen möchten oder ihre persönliche Redeschreibtechnik ausfeilen wollen.

Spätestens wenn unsere Jungs in das Alter kommen, in dem sie selbst Reden halten müssen – äh – dürfen, werde ich diesen Link wieder hervorkramen! Vielen Dank für den Tipp, Katharina W. und Bernadette A.!!!

Hier geht es direkt zur Seite von Marie v. Trotha
www.trotha-redenschreiben.de

Bildquelle: Marie v. Trotha, trotha-redenschreiben.de, Wiki Commons

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